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Montag | 29. März 2010 | 15:33

Lehr- und ereignisreiche Fahrt nach Berlin

Freitagmorgen um 7.00 Uhr ging es für 14 junge Fans aus Dortmund und drei Mitarbeiter des Fan-Projektes auf eine ereignisreiche Fahrt nach Berlin. Nachdem die Mitfahrer ihre Zimmer in einem Hostel in Berlin-Steglitz bezogen hatten, begann der Berlin-Aufenthalt mit einer 3-stündigen Stadtrundfahrt. Den Abend ließ man ruhig ausklingen, da am nächsten Tag ein volles Programm geplant war.

Der Tag begann nach einem ausgiebigen Frühstück mit einer Führung durch den Bundestag. Hier erfuhr man etwas zur Geschichte des Reichstages und bekam reichliche Informationen zum Bundestag. Danach machte sich die Gruppe schleunigst auf den Weg zum Olympiastadion. Hier erlebte man leider ein grottenschlechtes Spiel des BVB gegen ebenfalls sehr schwache Herthaner. Die Leistung auf dem Platz trug auch nicht gerade zur guten Stimmung beim Publikum bei und so war auch in der Gästekurve eher wenig los. Nach dem Spiel ging es erstmal wieder ins Hostel und danach in einen nahegelegenen Pub in dem Einige der Gruppe das Spiel der Leverkusener gegen die Gelsenkirchener verfolgten. Doch auch der Ausgang dieses Spiel sorgte eher für trübe Mienen. Also versuchte man den Abend noch durch etwas Programm zu retten. Ein Teil der Gruppe blieb im Hostel und nutzte den Grill im Innenhof, der andere Teil zog nach Berlin Friedrichshain. Unter der Führung eines ehemaligen Praktikanten des Fan-Projektes und jetzigem Wahl-Berliner genoss man die verschiedenen kulinarischen Angebote in diesem Stadtteil.

Am Sonntag räumte die Gruppe die Zimmer und fuhr mit dem Bus zur Gedenkstätte „Hohenschönhausen“. Die spannende und interessante, doch zugleich auch bedrückende Führung durch das ehemalige Stasi-Gefängnis wurde von einem ehemaligen Insassen durchgeführt. Die jungen Fans erfuhren so aus erster Hand von der Unterdrückung und Kontrolle der Menschen in der ehemaligen DDR durch das SED-Regime.

Im Anschluss an den Rundgang durch die Gedenkstätte machte sich der Bus wieder auf den Heimweg Richtung Dortmund. Die Lange Rückfahrtzeit vertrieb man sich durch den Konsum zweier Filme und so ereichte man gegen 22.00 Uhr das Dortmunder Stadion.

Für alle Teilnehmer war es wohl eine tolle, lustige und doch lehrreiche Fahrt, die so schnell niemand vergessen wird.

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